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#BlackLivesMatter

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„Why did you shoot me?“ Das sind die letzten Worte von Kendrec McDade, der am 24. März 2012 von zwei Polizisten erschossen wurde. Er war 19, unbewaffnet und hat noch nie eine Straftat begangen. Sein einziger Fehler war die Farbe seiner Haut. Kendrec MdDade ist kein Einzelfall.

In den 1960er Jahren hat es Proteste in den USA gegeben, damit People of Colour wählen, arbeiten, und in die gleichen Schulen wie weiße Amerikaner*innen gehen können. Jetzt, 50 Jahre später, protestieren sie wieder. Dieses Mal für das Recht zu leben, für das Recht auf ein gerechtes Gerichtsverfahren.

2012 wurde Trayvon Martin, ein 17 Jahre alter Junge, auf dem Heimweg von einem Geschäft, in dem er Skittles gekauft hatte, von einer Nachbarschaftswache erschossen. Er war unbewaffnet. Die Nachbarschaftswache hat der Polizei erklärt, dass es sich um Selbstverteidigung handelte. Er wurde freigesprochen. Sein Tod führte zu großen Protesten in den USA, geleitet von Menschen, die es satt hatten, von strukturellem Rassismus diskriminiert zu werden.

In einer Zeit, wo Fälle, wie die von Sandra Bland, Philando Castile und Alton Sterling alle viel zu normal und alltäglich sind, ist die Organisation «Black Lives Matter» gegründet worden. Sie hat sich 2015 von einer Protestgruppe in eine politische Bewegung weiterentwickelt, mit einer Ideologie, die Freiheit und Gleichheit ruft. Sie haben Hillary Clinton beeinflusst: Ein paar Tage nachdem sie sich mit Black Lives Matter Aktivist*innen getroffen hatte, hat sie sich in ihrem Wahlprogramm für Körperkameras an allen Polizist*innen und gegen Masseneinkerkerung, die am meisten People of Colour betrifft, eingesetzt.

Aber Hillary Clinton hat nicht gewonnen. Donald Trump, der Stop and Frisk unterstützt, was immer mehr People of Colour betrifft, der gesagt hat, dass Faulheit ein Kennzeichen aller People of Colour ist, hat gewonnen. Rassismus hat gewonnen. Doch trotzdem wird Black Lives Matter beschuldigt, selbst eine rassistische Bewegung zu sein. Gegenorganisationen sind gegründet worden, so wie All Lives Matter, eine Organisation, die sich damit beschäftigt, dafür zu kämpfen, dass alle Menschen ein Recht auf Leben haben, und Blue Lives Matter, die Polizist*innen unterstützt. Die letztgenannte ist Pro-Polizei und entstand, nachdem zwei Polizisten in Ferguson von einem Black Lives Matter Aktivisten erschossen wurden.

Blue Lives Matter und All Lives Matter werden beide stark kritisiert, weil sie nicht einsehen, warum genau eine Organisation wie Black Lives Matter jetzt gerade wichtig und notwendig ist. Die meisten dieser Vorfälle, bei denen People of Colour unschuldig erschossen werden, sind gefilmt, entweder durch eine Dash Cam, von Zeugen*innen oder von Überwachungskameras. Trotzdem schaffen es rechtsgerichtete Medien immer wieder, die Schuld auf die Erschos- senen zu schieben. Die Polizisten*innen verteidigen sich damit, dass es sich um eine ‘kill or be killed’-Situation gehandelt habe.

Also, warum sind nicht mehr Menschen davon schockiert, immer in den Medien von Morden an unschuldigen People of Colour zu hören? Wann wird es aufhören? Vergiss nie die Namen der Unschuldigen!

Autor:sjlinz

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