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Klaus Baumgartner, Vorsitz

Um zu beschreiben, was Klaus schon für die Linzer Jugendorganisationen gemacht hat... Um trotzdem einen kurzen Blick in das Leben von Klaus zu werfen: Mit 13 stieß er zur aks. Dort konnte er auch gleich sein Können als „WIST-Heim-Betreuer“ unter Beweis stellen. Im Laufe seiner aks-Zeit diente er dem „Klipp & Klar“ als Chefredakteur, später der aks-Linz zwei Jahre lang als Vorsitzender und schließlich war er ein Jahr Chef der aks-Bundesorganisation. Nach einer ausführlichen Umfrage unter den Aktivist_innen der SJ-Linz haben sich besonders zwei Eigenschaften, die Klaus zugerechnet werden können, herauskristal- lisiert. Erstens: Die Bereitschaft, eigene Bedürfnisse hinter die der Organisation zurückzustellen. Eine Eigenschaft, die für die Arbeit eines Jugendorganisationsfunktionärs unverzichtbar ist, allerdings auch Nebenwirkungen wie die der Verzögerung einer Schullaufbahn mit sich bringt. Zweitens: Seine Redeeloquenz. Eine Eigenschaft, an der es Klaus auch die nächsten zwei Jahre sicher nicht mangeln wird und in Kombination mit Marlenes rherotischen Fähigkeiten den einen oder die andere politische_n Gegner_in wahrscheinlich in die Defensive drängen wird. Im Großen und Ganzen sind wir alle froh, dass Klaus von seinem kleinen Ausflug nach Wien wieder in den sicheren Hafen des Linzer Netzwerks zurückgekehrt ist und mit halbwegs anständigen Haaren nun auch endlich für eine Funktion in der SJ in Frage kommt. Und wenn wir uns ehrlich sind: Wirklich weg war er ja nie...

Marlene Brüggemann, Frauensprecherin, stv. Vorsitz

Marlene mit Pippi zu vergleichen ist ein alter Hut. Aber ein dankbarer Einstieg, um Marlene „Pippi“ Brüggemann vorzustellen. Denn wollte man damit anfangen, was sie schon alles gemacht hat, so würde das mit Sicherheit den Rahmen einer kurzen Vorstellung sprengen. Der Beginn als JUMP-Frauensprecherin war wohl mehr als eine große Belastungsprobe. Umso erfreulicher, dass sich Pippi wacker durchgesetzt hat und nach wie vor Leidenschaft und Engagement in die Arbeit der Kaisergasse legt. Das notwendige Durchsetzungsvermögen, das sie schon bei ihren ersten politischen Schritten brauchte, hat sie sich beibehalten. Damit ist Marlene eine Bereicherung für sämtliche Diskussionen in der Sozialistischen Jugend, für die sie sich einiges vorgenommen hat. Als wenn ihre Vorhaben für eine gerechtere Welt und eine gerechtere SJ nicht schon genug wären, hat sie sich auch noch ein großes privates Ziel gesteckt: Viel reisen und viel von der Welt sehen. Wie Pippi das alles mit einem Studium unter einen Hut bringen wird, ist für einige ein Rätsel. Doch wenn man Pippi kennt, kann man sich sicher sein, dass es auch dafür einen funktionstüchtigen Plan gibt.

Stefan Berndorfer, Geschäftsführung

Wenn es ein perfektes Beispiel für die Wichtigkeit von Schüler_innenvertretungengagement und innovativen Themen gibt so ist es Stefan. Sein stets überdurchschnittlich gut gekleidetes Engagement begann in der Schüler_innenvertretung in Traun und dank der „Freies Wissen“-Kampagne kam er ohne Umwege sofort zur aks. Auch wenn er es nie in die LSV schaffte, in der aks kennt und schätzt man neben seiner Stilsicherheit auch seine Eigenschaft als zuverlässlichen „Hackler“. Egal ob frühmorgens oder spätabends: Stefan wird pünktlich und motiviert zur Stelle stehen und sich wohlduftend für eine gerechtere Welt einsetzen. Darüber hinaus hat er sich als wandelndes Spruchlexikon einen Ruf über die Grenzen der Kaisergasse aufgebaut. Und ohne technisch orientierte Studien abwerten zu wollen, aber dieses Wissen wird ihm durchaus einige Freund_innen im Studium bescheren. Welches Studium genau damit gemeint ist? Informatik auf Lehramt. Ein Stefan als Lehrer ist mindestens genauso cool wie ein Stefan als SJ-Geschäftsführer. Aber bis Stefan als Lehrer Realität wird, werden noch viele Daten durch Kabel gejagt, Sprüche geklopft und mit großer Motivation für die SJ gearbeitet. Summa summarum ist Stefan genau der Richtige für die Arbeit in der Kaisergasse!

Lisa Rastic, stv. Vorsitz

Wo fängt man da nur an? Als eine von den Guten traf sie als Schulsprecherin des BG Vöcklabruck auf die aks und war fortan nicht mehr wegzudenkender „Bestandteil“ der Organisation. Als Ortsgruppenkoordinatorin der aks-Vöcklabruck gewann sie erstes organisatorisches Know-how, das sie durch ihr Wissen als zweimalige Kandidatin für die LSV-Wahl ergänzte. Ihre Zuneigung zur Organisation zeichnet sich durch eine starke Bindung aus: Oft will sie das Büro für Wochen nicht verlassen. Lisa trägt politische Aktivität im Herzen und kann gar nicht mehr aufhören Seminare, Kampagnen oder andere Veranstaltungen, die täglich am Programm stehen, mitzuplanen. Als lautstarke Linke borgt sie gerne ihre Stimme her, um Demonstrationen in ganz Österreich und darüber hinaus zu unterstützen. Denn Lisa verpasst trotz ihrer Liebe zum Schlaf keine Möglichkeit, die Welt zu verbessern: sei es die „Nazifrei“-Demo in Dresden, eine Unibesetzung in Wien oder Linz oder der 8. März. Mit ihrer sprühenden Begeisterung schenkt sie der SJ viel Motivation für eine kontinuierliche, aber oft nervenaufreibende politschen Arbeit. Zum Abschluss Lisas Lieblingsspruch: „Alerta, alerta, antifascista!“

Arda Yilmaz, Integration

Will man Ardas Einstieg in die SJ beschreiben, muss man die Redewendung „Von der Wiege bis zur Bahre” umdrehen, kam er doch über die SPÖ zu uns in die SJ. Arda arbeitet mit migrantischen Jugendlichen zusammen und will die Erfahrung und das Wissen im und um den Bereich der Integration auch in die Sozialistischen Jugend einbringen und sie dadurch öffnen. Als Integrationsbeauftragter hat er einen verantwortungsvollen Bereich, der die letzten Jahre oftmals zu wenig mit Leben durch die SJ befüllt wurde. Dank Ardas Wissen und Motivation diesen Umstand zu verbessern, wird die SJ auch künftig dem Anspruch Integration selbst zu leben gerecht.
Fast genauso leidenschaftlich wie für politische Arbeit kann sich Arda für Fußball und Musik begeis-
tern. Beim Thema Fußball seien gleich alle beruhigt: der schwarz-weiße Schal steht für Besiktas Istanbul, nicht für den... eh schon wissen. Und eines sei zum Schluss noch angemerkt: bei den nächsten Istanbul lausflügen wollen wir auch mitfliegen, nicht erst danach die Schwärmereien neidvoll belauschen... ;-)

Hannah Stögermüller, stv. Vorsitz

Als VSStÖ-Vorsitzende und Studienvertreterin in Sozialwirtschaft hat sie jede Woche einen vollen Terminkalender, muss sie doch neben der Organisationsarbeit auch noch gemeinsam mit Susi Aichinger und Dieter Etzelstorfer dafür sorgen, dass der VSStÖ und die IKS als treibenden Kraft in der ÖH-Linz dafür sorgen, dass in der Vertretungsarbeit für Studierende auch was weiter geht.
Und scheinbar tut sie sichtlich leichter, „fremde“ Studierende von einem Engangement in linken Jugend- organisationen zu überzeugen als Menschen innerhalb ihrer eigenen Verwandtschaft. Und ihre unbändige Neugier, gemeinsam mit Susi stets auf dem aktuellen Stand bei Tratsch & Klatsch zu sein („Kicher-Ecke“), erzielt bei (fast) allen Aktivist_innen den gewünschten Erfolg... ;-)

Dieter Etzelstorfer, stv. Vorsitz

Der IKS-Vorsitzende versucht stets rational und objektiv an seine Aufgaben heranzugehen. An der JKU hat er als Erstsemestrigen-Tutor schon vielen neuen Studierenden den Einstieg in das Uni-Leben erleichtet, als JKUrsiv-Chefredakteur versucht Dieter im BiPol-Referat kritische Inhalte unter seine Kommillton_innen zu bringen. Und seit diesem Jahr gibt es auch wieder IKS-Exkursionen zu Unternehmen als Angebot für SOWI-Studierende, um bereits während ihres Studiums Einblicke in die Praxis zu erhalten. Mit dem neuen Motto „Service mit Mehr.Wert“ versucht der Networker und Student der Sozialwirtschaft zu beweisen, dass Service und Politik kein Widerspruch sein darf. Seine Ideen für innovative Sprüche und Slogans sorgen intern für Gesprächsstoff. Wir freuen uns auf jeden Fall, dass Dieter auch in den kommenden zwei Jahren seine Ideen verstärkt innerhalb der SJ-Linz einbringen wird.
 

Silke Haider

Die IKS-Geschäftsführerin ist der lebendige Beweis, dass man auch über das „grüne“ Klimabündnis den Weg in die Kaisergasse finden kann. Als ÖH-Sozialreferentin setzt sie sich tatkräftig für die sozialen Be- lange der JKU-Studierenden ein und sorgt dafür, dass sozialer Service groß geschreiben wird. Und dass sie bei Professor_innen und WiPäd-Studierenden große Bekannheit genießt, ist nicht zuletzt ihrer Hartnäckigkeit zu verdanken, was ungerechete Behandlung von Studierenden oder unfaire Prüfungen be- trifft. Ihr Name ist bei manchen Lehrenden schon gefürchtet, ist sie doch im Gegensatz zu der offiziellen AG-dominierten Studienvertretung („Ich leg mich doch nicht mit Professoren an und versau mir so mein Studium!“) der Meinung, Vertretungsarbeit heißt voller Einsatz für Studierende und nicht Kuschen vor
den Professor_innen. In den nächsten beiden Jahren wird sie sich vor allem darauf konzentrieren, dass die Arbeit der IKS reibungslos organisiert und durchgeführt wird. Dass sie sich dabei auch noch in der SJ-Linz einbringen wird, freut uns trotz des großen Arbeitspensums natürlich umso mehr.

Michael Gusenbauer

Wenn jemand seine Arbeit als Sekretär ernst nimmt und gewissenhaft erledigt, dann sicher „Gusi“, wie er von vielen aufgrund seines Nachnamens genannt wird. Seine Namensverwandtschaft mit einem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler ist dabei freilich rein zufällig; die Oma freut sich aber jedenfalls über sein politisches Engagement. Seit Jänner dieses Jahres sorgt der Sozialwirtschaftsstudent im VSStÖ-Sekretariat wieder für frischen Schwung und Elan, packt die Dinge richtig an und ist sich für keine Arbeit zu schade. Was ihn besonders auszeichnet: stets versucht er den „Netzwerk-Gedanken“ zu leben und großes Verständnis für die Wünsche und Anliegen der befreundeten Organisationen aufzubringen, was uns natürlich auch als SJ-Linz sehr freut. Bei SJ-Veranstaltungen ist er auf alle Fälle jemand, auf dem man immer zählen kann und der tatkräftig mithilft und Unterstützung leistet – den nächsten Stachanow-Orden wird ihm vermutlich niemand streitig machen können. Wir freuen uns auf jeden Fall, dass er in den kommenden zwei Jahren das Team unterstützt und wir auf ihn bauen können.

Susi Aichinger

Dass Susi stets einen vollen Terminkalender hat, ist nicht zuletzt ihrem großen Engangement im ÖH-Vorsitzteam und als „VSStÖ-Finanzministerin“ zu verdanken. Ihre eiserne Budgetdisziplin kann  schon mal für verzweifelte Blicke unter den Aktivist_innen sorgen. Aufgaben immer auf Punkt und Beistrich zu erledigen, ist für Susi quasi selbstverständlich – versucht sie als WiWi-Studentin doch immer möglichst effizient an ihre Aufgaben heranzugehen. Wer sich mit Susi auf eine Diskussion über Werbungskosten, Absetzbeträge und Steuerbemessungsgrundlagen einlässt, wird rasch den Kürzeren ziehen. Als ehemalige Mitarbeiterin einer Steuerberatungskanzlei und ÖH-Wirtschaftsreferentin ist ihr das Thema „Steuern“ doch gewissermaßen eine Herzensangelegenheit. Susi sorgt auf jeden Fall auch in der ÖH-Koalition dafür, dass die Dinge im Lot bleiben und dass in der Uni-Politik was weiter geht.