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SJ-Linz & aks-Linz: Bleiberecht für Arigona Zogaj!
*** PRESSEMITTEILUNG DER SJ-LINZ UND DER AKS-LINZ
SJ-Linz & aks-Linz: Bleiberecht für Arigona Zogaj!
Utl.: Schluss mit dieser menschenunwürdigen Fremdenpolitik!
Als "unbegreiflich" und "menschenunwürdig" bezeichnet Stefan Etzelstorfer, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Linz die Entscheidung, dass Arigona Zogaj und ihre Mutter nun aus Österreich ausgewiesen werden.
Wie jüngst bekannt wurde, befand sich neben ihrer Mutter auch die 17-jährige Arigona selbst aufgrund ihres psychischen Zustandes in ärztlicher Behandlung. "Die Entscheidung des Bundesasylamtes ist nicht nur nicht nachvollziehbar, sondern auch der Zeitpunkt völlig kontraproduktiv", ist Etzelstorfer empört. "Menschlichkeit und vorbildliche Integration ist offenbar in Österreich kein politischer Maflstab mehr."
Bereits im Oktober 2007 gingen für eine generelles Bleiberecht für Arigona Zogaj sowie für alle bereits länger hier lebenden AsylwerberInnen Tausende Menschen auf die Strafle. "Wir haben es geschafft, dass in Österreich erstmals seit langem wieder eine Diskussion über die unmenschliche Fremdenpolitik geführt wurde", erinnert sich Vanessa Gaigg, Vorsitzende der Aktion kritischer Sch¸üerInnen Linz an die damaligen Protestaktionen in Oberösterreich und an die Grofldemonstration in Linz, die auch von vielen SchülerInnen unterstützt und getragen wurden.
Die Politik der vergangenen beiden Jahre unter der Federführung von Ex-Innenminister Günther Platter sowie Innenministerin Maria Fekter (beide ÖVP) hat maßgeblich dazu beigetragen, dass eine derartige menschliche Tragödie überhaupt passieren konnte. Der jahrelange politische Eiertanz habe nun einen traurigen Höhepunkt erreicht. "Ist eine kranke Mutter, eine zerrissene Familie und eine verzweifelte junge Frau etwa nicht Grund genug für eine humanitäre Lösung?" zeigt sich Gaigg entsetzt über die Kaltherzigkeit von Innenministerin Maria Fekter.
"Frau Innenministerin Fekter, beenden Sie dieses unwürdige Schauspiel, sorgen Sie für eine menschliche Lösung oder treten Sie zurück!", fordern Etzelstorfer und Gaigg ein humanitäres Bleiberecht für Arigona und ihre Familie.
Rückfragehinweise:
Stefan Etzelstorfer, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Linz, Tel. 0699/11270384
Vanessa Gaigg, Vorsitzende der Aktion kritischer SchülerInnen Linz, Tel. 0650/2728398
Lizenzfreie Fotos auf Anfrage.
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