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17.06.2010<<< zurück

SJ an ÖVP: Naziprobleme bei der Wurzel packen – statt wegsehen und Gesellschaft vergiften!

PRESSEMELDUNG DER SOZIALISTISCHEN JUGEND LINZ
SJ an ÖVP: Naziprobleme bei der Wurzel packen – statt wegsehen und Gesellschaft vergiften!

Utl: Härteres Vorgehen von Politik und Behörden gefragt. Rechtsextremismus schon im Vorfeld verhindern.

„Es muss scheinbar erst einen Skandal geben, bevor Landeshauptmann Josef Pühringer und der VP-nahe Sicherheitsdirektor Alois Lißl einschreiten“, wundert sich Klaus Baumgartner, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend über das Zurückhalten der beiden rund um die Neonazis vom „Objekt 21“. Wenn Sicherheitsdirektor Lißl von „nur einer Handvoll Leute“ spricht, bringt das das Fass zum Überlaufen. „Egal um wieviele Neonazis es sich handelt, jede einzelne Person, die dieser verbrecherischen Ideologie anhängt, ist ein Feindin einer modernen und offenen Gesellschaft“, so Baumgartner weiter. Doch leider ist es neben der FPÖ auch die ÖVP, die durch ihre politisches Untätigkeit den Nährboden für Rechtsextreme liefert. „Wir müssen uns nur an den Linzer Gemeindratswahlkampf im Herbst 2009 erinnern – scheinbar einziges Ziel von Vizebürgermeister Erich Watzl & Co war es, mit Hetze gegen Migrant_innen und Jugendliche die Stimmung zu vergiften, um die rechten Recken rund um den Linzer FP-Obmann Detlef Wimmer zu stärken“. Es wird Zeit, dass Pühringer und Watzl erkennen, dass sie durch Ignorieren oder bewusstes Vorantreiben der menschenfeindlichen Ideologie dem Land nur schaden. „Rechtsextremismus bekämpfen muss die künftige politische Devise sein“, so Baumgartner abschließend.

Rückfragehinweis: Klaus Baumgartner, 0699/194 86 252

 

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