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28.04.2010<<< zurück

AKS/SJ: „Wer fürchtet sich vorm Braunen Fleck? Die Volkspartei!“

Utl: Anlässlich der Befürwortung der Linzer Volkspartei ein Geschenk Adolf Hitlers an Linz wieder aufzustellen, fordern die Sozialistische Jugend Linz (SJ) und die Aktion kritischer Schüler_innen Linz (AKS) weitere Schritte zur Aufarbeitung der eigenen Geschichte.

 „Es kann nicht sein, dass Jahrzehnte nach dem faschistischen Dollfuß Regime handelnde Personen wie Heinrich Gleißner durch die ÖVP immer noch in Ehren gehalten werden“, kritisiert Stefan Etzelstorfer, Vorsitzender der SJ-Linz den Umgang der Volkspartei mit ihrer eigenen Geschichte.
„Gleißner wurde von Dollfuß in Oberösterreich eingesetzt um dort die die klerikal faschistische Ideologie der Christlichsozialen Partei umzusetzen. Wie kann so jemand der Patron für ein Parteihaus im 21. Jahrhundert sein?“, wundert sich Etzelstorfer, dass die ÖVP ihre eigene Geschichte noch nicht aufgearbeitet und ihre Parteizentrale umbenannt hat.

Doch nicht nur die oberösterreichische Volkspartei gibt einem ehemaligen Austrofaschisten Raum. So wurde vor Jahren das Bundesschulzentrum Auhof in „Heinrich Gleißner Bundesschulzentrum“ umbenannt. „Das Heinrich Gleißner Schulzentrum ist nicht der einzige Schandfleck. So wird bis heute mit der Jahnschule ein deutschnationaler „Vordenker“ hochgehalten. Es wird Zeit, dass sich  hier etwas ändert“, fordert Vanessa Gaigg, Vorsitzende der AKS-Linz ein Umdenken in der Namensgebung von Bildungseinrichtungen.

„Statt geschichtlich fragwürdigen Personen Raum zu geben sollten fortschrittliche Persönlichkeiten wie Johanna Dohnal oder Hertha Firnberg Patroninnen für Schulen sein“, präsentiert Gaigg abschließend Vorschläge zur Namensänderung.

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